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Atomos Shinobi 7 II: 7-Zoll-HDR-Monitor mit 2.800 Nits und professioneller Kamerasteuerung

Vorgestellt wurde der Shinobi 7 II im September 2026 auf der IBC in Amsterdam. Im Mittelpunkt stehen ein 2.800 Nits helles Display, umfangreiche Analysefunktionen und die Möglichkeit, wichtige Kameraeinstellungen direkt über den Touchscreen anzupassen.
2. November 2026 durch
Atomos Shinobi 7 II: 7-Zoll-HDR-Monitor mit 2.800 Nits und professioneller Kamerasteuerung
ETAS High-Tech Systems GmbH, Online-Team

7-Zoll-Display mit 2.800 Nits für anspruchsvolle Drehs

Mit dem Shinobi 7 II erweitert Atomos sein Monitorportfolio um einen besonders hellen 7-Zoll-HDR-Monitor, der professionelle Monitoring-Werkzeuge mit einer direkten Kamerasteuerung über USB-C verbindet. Das neue Modell richtet sich an Filmemacher, Fotografen und Content Creator, die bei der Aufnahme mehr Übersicht, präzise Bildkontrolle und einen effizienten Workflow benötigen.

Eine der wichtigsten Neuerungen ist das 7 Zoll große HDR-Touchdisplay mit einer Helligkeit von 2.800 Nits. Damit bietet der Shinobi 7 II eine größere Bildfläche als klassische 5-Zoll-Kameramonitore und bleibt gleichzeitig auf einen mobilen Einsatz am Kamera-Rig ausgelegt.

Gerade bei Außenaufnahmen ist eine hohe Displayhelligkeit entscheidend. Bei direkter Sonneneinstrahlung lassen sich Bildausschnitt, Schärfe und Belichtung häufig nur schwer zuverlässig beurteilen. Das helle HDR-Display soll hier für eine bessere Sichtbarkeit sorgen und wichtige Entscheidungen während des Drehs erleichtern.

Ob beim Filmen aus der Hand, bei professionellen Kamera-Rigs oder als zusätzlicher Monitor für Regie und Produktion: Die größere Anzeigefläche schafft mehr Platz für eine komfortable Bildkontrolle.


Direkte Kamerasteuerung über USB-C

Der Shinobi 7 II ist nicht nur für die Bildkontrolle gedacht. Über die USB-C-Schnittstelle können kompatible Kameras direkt vom Monitor aus gesteuert werden.

Zu den einstellbaren Parametern gehören:

  • Blende
  • Verschlusszeit beziehungsweise Verschlusswinkel
  • ISO
  • Weißabgleich

Bei unterstützten Kameras stehen außerdem Touch-to-Focus und die Auslösung von Fotos direkt über den Monitor zur Verfügung. Das ist besonders interessant für Fotografen und hybride Produktionen, bei denen Video- und Fotoaufnahmen kombiniert werden.

Die Steuerung über den Monitor kann Arbeitsabläufe vereinfachen, da wichtige Einstellungen unmittelbar über die größere Touchoberfläche erreichbar sind. Welche Funktionen tatsächlich zur Verfügung stehen, hängt von der jeweiligen Kamera und ihrer Kompatibilität ab.



Professionelle Werkzeuge für Belichtung, Fokus und Bildgestaltung

Für eine präzise Beurteilung des Kamerabildes integriert Atomos zahlreiche professionelle Monitoring-Funktionen. Dazu gehören unter anderem:

  • EL Zone™ und False Color zur Beurteilung der Belichtung
  • Waveform und RGB Parade zur Analyse von Helligkeit und Farbkanälen
  • Vectorscope zur Kontrolle der Farbinformationen
  • Focus Peaking zur Unterstützung bei der manuellen Schärfeeinstellung
  • Zebras zur Erkennung definierter Helligkeitsbereiche
  • Anamorphotische Entzerrung (De-Squeeze) für anamorphotische Objektive
  • Multiview-Analyse zur erweiterten Bildkontrolle
  • Frame Guides und Grid Marker für Bildkomposition und Formatvorgaben

Diese Funktionen helfen dabei, technische Fehler bereits bei der Aufnahme zu erkennen und die Bildqualität zuverlässig zu kontrollieren. Besonders bei professionellen Produktionen, in denen Belichtung, Schärfe und Bildausschnitt exakt stimmen müssen, sind solche Werkzeuge ein wichtiger Bestandteil des Workflows.


HDR, Log und 3D-LUTs für eine zuverlässige Bildbeurteilung

Der Shinobi 7 II unterstützt die Überwachung von Log-, HLG- und PQ-Signalen. Laut Atomos ermöglicht das System die Echtzeitbeurteilung von mehr als zehn Blendenstufen Dynamikumfang.

Damit eignet sich der Monitor für moderne HDR- und Log-Workflows, bei denen ein großer Helligkeitsumfang erhalten bleiben soll. Das ist insbesondere bei kontrastreichen Motiven und anspruchsvollen Lichtbedingungen von Bedeutung.

Zusätzlich ist eine integrierte 3D-LUT-Unterstützung vorhanden. Damit können individuelle Look-up-Tabellen geladen und zur Vorschau des gewünschten Bildlooks verwendet werden. Filmemacher erhalten so bereits am Set einen Eindruck davon, wie das Material mit der vorgesehenen Farbgestaltung wirken kann.

Die LUT-Vorschau erleichtert außerdem die Kommunikation zwischen Kamera, Regie und weiteren Teammitgliedern, da sich der angestrebte Look bereits während der Aufnahme besser beurteilen lässt.


Farbkalibrierung direkt am Gerät

Für eine möglichst zuverlässige Farbwiedergabe unterstützt der Shinobi 7 II die Kalibrierung direkt am Monitor. Mit kompatiblen Kalibrierungssonden lässt sich die Anzeige anpassen, ohne dafür einen separaten Computer verwenden zu müssen.

Das ist besonders praktisch bei wechselnden Drehorten und mobilen Produktionen, bei denen eine konsistente Farbdarstellung wichtig ist, aber nur wenig Zeit für zusätzliche Einrichtung bleibt.

Die benötigten Kalibrierungssonden sind separat erhältlich.


Anschlüsse und flexible Stromversorgung

Auch bei der Konnektivität ist der neue Monitor auf unterschiedliche Produktionsumgebungen ausgelegt.

Die wichtigsten Anschlüsse und Stromversorgungsoptionen im Überblick:

  • HDMI-Eingang und HDMI-Ausgang mit Unterstützung für Videosignale bis zu 4K bei 30 Bildern pro Sekunde
  • USB-C für Kamerasteuerung, Stromversorgung und Displaykalibrierung
  • USB-C Power Delivery für die Stromversorgung über kompatible Netzteile oder Akkulösungen
  • Sony-NP-F-Akkus für den mobilen Einsatz
  • Optionaler DC-Batterieadapter als zusätzliche Stromversorgungsmöglichkeit
  • Integrierter SD-Kartensteckplatz zum Laden eigener LUTs und von Firmware-Updates

Durch diese Optionen lässt sich der Shinobi 7 II sowohl in kompakte Kamera-Setups als auch in umfangreichere Produktionsumgebungen integrieren. Die Unterstützung unterschiedlicher Stromversorgungswege bietet zusätzliche Flexibilität bei längeren Drehtagen und mobilen Einsätzen.


Für wen eignet sich der Atomos Shinobi 7 II?

Der neue Monitor richtet sich an Anwender, die eine größere und hellere Anzeige benötigen, ohne auf professionelle Kontrollfunktionen verzichten zu wollen.

Filmemacher profitieren von den Belichtungs- und Fokuswerkzeugen, der HDR-Unterstützung und der LUT-Vorschau. Fotografen können bei kompatiblen Kameras den Touchscreen zur Fokussierung und Auslösung nutzen. Für Content Creator und hybride Produktionen ist vor allem die Kombination aus größerem Display und direkter Kamerasteuerung interessant.

Auch für Regie-Monitoring und professionelle Log-Workflows bietet das Gerät eine vielseitige Ausstattung. Dabei bleibt der Shinobi 7 II ein Monitor und kein Monitor-Rekorder: Im Vordergrund stehen die Bildkontrolle und die Kamerasteuerung.


Mehr Übersicht und Kontrolle am Set

Mit dem Shinobi 7 II kombiniert Atomos ein 7-Zoll-HDR-Display mit 2.800 Nits, professionelle Analysewerkzeuge und eine USB-C-basierte Kamerasteuerung in einem mobilen Monitor.

Besonders interessant sind die hohe Displayhelligkeit für Außenaufnahmen, die Unterstützung von Log- und HDR-Signalen, die integrierte 3D-LUT-Funktion sowie die umfangreichen Werkzeuge zur Beurteilung von Belichtung und Schärfe. Die direkte Steuerung kompatibler Kameras erweitert den Funktionsumfang über die reine Bildkontrolle hinaus.

Damit positioniert sich der Atomos Shinobi 7 II als vielseitiger Produktionsmonitor für Filmemacher, Fotografen und Content Creator, die am Set eine größere, gut ablesbare Anzeige und mehr Kontrolle über ihre Aufnahmen wünschen.